Basodexan Fettcreme 10 % 2x100 g

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Beschreibung
Basodexan Fettcreme ist ein Harnstoffpräparat zur äußerlichen Anwendung auf der Haut. Basodexan Fettcreme wird angewendet zur unterstützenden Behandlung bei Fischschuppenkrankheit (Ichthyosis), Hauttrockenheit (Xerodermie), Verdickung der Hornschicht (Hyperkeratosis) sowie anderen Zuständen von trockener, rauer Haut. Für die Nachbehandlung weitgehend abgeklungener Hauterkrankungen, insbesondere für die kortikoidfreie Therapie bei chronischen Hauterkrankungen.
Packungsgröße: 2x100 g. Darreichungsform: Creme. PZN: 04080088.
Zusammensetzung
Der Wirkstoff ist Harnstoff. 1 g Creme enthält 100 mg Harnstoff. Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke, weißes Vaselin, gereinigtes Wasser, Isopropylmyristat (Ph.Eur.), Sorbitanlaurat, Sorbitol-Lösung 70 % (kristallisierend) (Ph.Eur.), Poly(oxyethylen)-25-hydriertes Rizinusöl.
Dosierung und Anwendung
Zur Anwendung auf der Haut. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, sollten Sie Basodexan Fettcreme zweimal täglich dünn auf die Haut auftragen und gleichmäßig verreiben. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach dem Krankheitsbild und wird individuell vom Arzt festgelegt. In der Regel ist eine Behandlungszeit von zwei bis vier Wochen erforderlich.
Hinweise
- Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach 2 bis 4 Wochen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Nach Anbruch ist Basodexan Fettcreme 6 Monate haltbar.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Pflichtangaben und Gebrauchsinformation (ALMIRALL HERMAL GmbH). Stand: Dezember 2016.
Pflichtangaben
- Ichthyosis (Fischschuppenkrankheit), unterstützende Behandlung
- Trockene Hautzustände
- Sebostase (Trockene Haut aufgrund verminderter Talgproduktion)
- Chronische Hauterkrankung, kortikoidfreies Intervall
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Hautreizungen kommen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Alle Altersgruppen | eine ausreichende Menge | 2-mal täglich | verteilt über den Tag |
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Hautentzündungen, akute
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Vorsicht bei Allergie gegen Paraffin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
- Vorsicht bei Allergie gegen PEG-Rizinusöl bei parenteraler Anwendung!
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Lösungsvermittler (z.B. Poly(oxyethylen)-Rizinusöle) können (Schleim-)Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Durch Harnstoff wird die Haut verstärkt mit Feuchtigkeit versorgt und kann diese länger speichern. In Folge weicht die obere Hornschicht auf und die Haut wird geschmeidiger und weicher. Der Zusatz von Harnstoff ermöglicht außerdem anderen Wirkstoffen das Vordringen von der Hautoberfläche in die tiefergelegenen Schichten und verstärkt somit deren Wirkung.
| Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Creme. | |
| Wirkstoff Harnstoff | 100mg |
| Hilfsstoff Maisstärke | + |
| Hilfsstoff Vaselin, weißes | + |
| Hilfsstoff Butylhydroxytoluol | höchstens 17,5Mikrogramm |
| Hilfsstoff Wasser, gereinigtes | + |
| Hilfsstoff Isopropyl myristat | + |
| Hilfsstoff Sorbitan laurat | + |
| Hilfsstoff Sorbitol-Lösung 70% (kristallisierend) | + |
| Hilfsstoff PEG-25 hydriertes Rizinusöl | 10mg |
Bewertungen
Die Produktbewertungen spiegeln persönliche Erfahrungen anderer Kundinnen und Kunden wider. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du stets ärztlichen Rat einholen.



