Dekristol 400 Ie 100 Stück

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Beschreibung
Anwendungsgebiete: zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsstörung des Skeletts im Wachstumsalter) und Osteomalazie (Knochenerweichung) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Frühgeborenen, zur Vorbeugung einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsstörung (Störung der Aufnahme von Vitamin D im Darm), bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erkennbarem Risiko, zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose (Abbau des Knochengewebes) bei Erwachsenen.
Packungsgröße: 100 Stück. Darreichungsform: Tabletten. PZN: 06883727.
Zusammensetzung
Der Wirkstoff ist: Colecalciferol. Eine Tablette enthält 10 Mikrogramm Colecalciferol (Vitamin D3, entsprechend 400 I.E., als Colecalciferol-Trockenkonzentrat). Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Stärke[hydrogen-2-(oct-1-en-1-yl)butandioat]-Natriumsalz, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Saccharose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Natriumascorbat, Mittelkettige Triglyceride, all-rac-alpha-Tocopherol.
Dosierung und Anwendung
Die empfohlene Dosis beträgt:
Zur Vorbeugung gegen Rachitis und Osteomalazie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen:
Täglich 1 Tablette Dekristol 400 I.E. (entsprechend 10 Mikrogramm oder 400 I.E. Vitamin D3).
Zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Frühgeborenen Frühgeborene:
- mit einem Geburtsgewicht > 1500 g: 1 Tablette Dekristol 400 I.E. täglich (entsprechend 10 Mikrogramm oder 400 I.E. Vitamin D3)
- mit einem Geburtsgewicht < 1500g (700 - 1500 g): 2 Tabletten Dekristol 400 I.E. täglich (entsprechend 20 Mikrogramm oder 800 I.E. Vitamin D3).
Die Dosierung ist vom behandelnden Arzt festzulegen.
Zur Vorbeugung einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsstörung, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erkennbarem Risiko:
- Säuglinge (0 -12 Monate): Täglich 1 Tablette Dekristol 400 I.E. (entsprechend 10 Mikrogramm oder 400 I.E. Vitamin D3).
- Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Täglich 1 - 2 Tabletten Dekristol 400 I.E. (entsprechend 10 - 20 Mikrogramm oder 400 - 800 I.E. Vitamin D3).
Zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose bei Erwachsenen:
Täglich 2 Tabletten Dekristol 400 I.E. (entsprechend 20 Mikrogramm oder 800 I.E. Vitamin D3). Nehmen Sie die Tabletten mit ausreichend Wasser ein, vorzugsweise während einer Mahlzeit. Über die notwendige Dauer der Anwendung befragen Sie bitte Ihren Arzt.
Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern:
Die Tablette auf einem Teelöffel mit Wasser oder Milch zerfallen lassen und die aufgelöste Tablette dem Kind direkt, am besten während einer Mahlzeit, in den Mund geben. Der Zerfall der Tablette dauert 1 - 2 Minuten. Durch leichtes Bewegen des Teelöffels lässt sich der Zerfall beschleunigen. Der Zusatz der Tabletten zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit für Säuglinge ist nicht zu empfehlen, da hierbei keine vollständige Vitamin-D-Zufuhr garantiert werden kann. Sofern die Tabletten dennoch in der Nahrung verabreicht werden sollen, erfolgt die Zugabe erst nach Aufkochen und anschließendem Abkühlen der Nahrung. Bei der Verwendung vitaminisierter Nahrung ist die darin enthaltene Vitamin-D-Menge zu berücksichtigen. Säuglinge erhalten Dekristol 400 I.E. von der zweiten Lebenswoche an bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Im zweiten Lebensjahr sind weitere Gaben von Dekristol 400 I.E. zu empfehlen, vor allem während der Wintermonate.
Hinweise
Warnhinweis: Enthält Natrium, Lactose und Saccharose.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Nicht über 25°C lagern. Die Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Pflichtangaben und Gebrauchsinformation (MIBE GmbH Arzneimittel). Stand: August 2026.
Pflichtangaben
- Vorbeugung gegen Knochenerweichung (Osteomalazie)
- Vorbeugung eines Vitamin D-Mangels
- Osteoporose (Knochenschwund)
Art der Anwendung?
Ältere Kinder und Erwachsene: Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Säuglinge und Kleinkinder: Lassen Sie das Arzneimittel auf einem Teelöffel in einer kleinen Menge Wasser vollständig zerfallen. Die vollständig aufgelöste Tablette kann dem Kind direkt in den Mund gegeben werden. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Zur Vorbeugung gegen Rachitis erhalten Säuglinge das Arzneimittel ab der 2. Lebenswoche bis zum Ende es 1. Lebensjahres. Ab dem 2. Lebensjahr sind weitere Gaben, insbesondere in den Wintermonaten, zu empfehlen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu erhöhten Kalziumwerten im Blut mit Herzrhythmusstörungen, Durst, Flüssigkeitsmangel, Kraftlosigkeit bzw. Schwäche, Bewustseinsstörungen sowie zu Kalziumablagerungen in Gefäßen und im Gewebe kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Vorbeugung gegen Rachitis und Knochenerweichung: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Frühgeborene (von 700-1500 Geburtsgewicht): | 2 Tabletten | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
| Frühgeborene (über 1500 Geburtsgewicht): | 1 Tablette | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
| Kinder, Jugendliche und Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
| Vorbeugung gegen Vitamin-D-Mangel: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Säuglinge (bis 12 Monate) | 1 Tablette | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
| Kinder, Jugendliche und Erwachsene | 1-2 Tabletten | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
| Unterstützende Behandlung von Osteoporose: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Erwachsene | 2 Tablette | 1-mal täglich | zu der Mahlzeit |
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Erhöhte Vitamin D-Spiegel im Blut
- Kalkablagerungen in der Niere
- Nierensteine
- Schwere Nierenfunktionsstörung
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Neigung zur Bildung von Nierensteinen
- Gestörte Kalziumausscheidung
- Gestörte Phosphatausscheidung
- Eingeschränkte Beweglichkeit
- Sarkoidose (Boeck-Krankheit) (seltene, häufig vererbte Erkrankung, mit Bildung kleiner Gewebeknötchen, vor allem in der Lunge)
- Stoffwechselstörung (Pseudohypoparathyreoidismus)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Der Wirkstoff greift in der Proteinherstellung ein. Er löst die Bildung eines Proteins aus, welches Kalzium an sich bindet und an die Blutbahn abgibt. Auf diesem Wege wird der Blutkalziumspiegel erhöht, dieses Kalzium steht dann wiederum für den Knochenaufbau zur Verfügung.
| Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette. | |
| Wirkstoff Colecalciferol-Trockenkonzentrat | + |
| entspricht Colecalciferol | 0,01mg |
| entspricht Colecalciferol | 400Internationale Einheiten |
| Hilfsstoff Lactose-1-Wasser | + |
| entspricht Lactose | 26,2mg |
| Hilfsstoff Cellulose, mikrokristalline | + |
| Hilfsstoff Maisstärke | + |
| Hilfsstoff Stärke[hydrogen-2-(oct-1-en-1-yl)butandioat]-Natriumsalz | + |
| Hilfsstoff Carboxymethylstärke, Natrium Typ A | + |
| Hilfsstoff Saccharose | 0,77mg |
| Hilfsstoff Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
| Hilfsstoff Natrium ascorbat | + |
| Hilfsstoff Triglyceride, mittelkettige | + |
| Hilfsstoff DL-alpha-Tocopherol | + |
Bewertungen
Die Produktbewertungen spiegeln persönliche Erfahrungen anderer Kundinnen und Kunden wider. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du stets ärztlichen Rat einholen.


