Fol Lichtenstein 5 mg 20 Stück

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Beschreibung
Fol Lichtenstein ist ein Vitaminpräparat.
Packungsgröße: 20 Stück. Darreichungsform: Tabletten. PZN: 07219730.
Fol Lichtenstein wird angewendet zur Therapie von Folsäuremangelzuständen, die diätetisch nicht behoben werden können.
Zusammensetzung
Was Fol Lichtenstein enthält Der Wirkstoff ist Folsäure.
1 Tablette enthält 5 mg Folsäure.
Dosierung und Anwendung
Die empfohlene Dosis beträgt Je nach Bedarf 1–3 Tabletten Fol Lichtenstein pro Tag (entsprechend 5–15 mg Folsäure).
Art und Dauer der Anwendung Die Tabletten werden unzerkaut zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
Die Dauer der Behandlung ist vom Ausmaß des Folsäuremangels abhängig und richtet sich nach dem klinischen Bild und gegebenenfalls nach den entsprechenden labordiagnostischen Messgrößen und wird vom Arzt für jeden Patienten bestimmt.
Wenn Sie eine größere Menge von Fol Lichtenstein eingenommen haben, als Sie sollten Bei gelegentlicher höherer Dosierung sind keine Überdosierungserscheinungen zu erwarten.
Bei Patienten mit Anfallsleiden kann es jedoch zu einer Zunahme der Krampfbereitschaft kommen.
Wenn Sie die Einnahme von Fol Lichtenstein vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Zutaten
Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Talkum, Cellulosepulver, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.).
Hinweise
Fol Lichtenstein darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Folsäure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Der durch Folsäuregabe hervorgerufene Anstieg der jungen roten Blutkörperchen (Retikulozyten) kann einen Vitamin-B 12 -Mangel maskieren. Wegen der Gefahr irreversibler neurologischer Störungen ist vor Therapie einer Blutarmut infolge gestörter Entwicklung der roten Blutkörperchen (Megaloblastenanämie) sicherzustellen, dass diese nicht auf einem Vitamin-B 12 -Mangel beruht. Die Ursache einer Megaloblastenanämie muss vor Therapiebeginn abgeklärt werden.
Bei Verdacht auf Folat-abhängige Tumoren ist bei der Anwendung von Folsäure besondere Vorsicht erforderlich.
Die gleichzeitige Anwendung von Folsäure und Mitteln gegen Anfallsleiden (Antikonvulsiva, z. B. Phenytoin, Phenobarbital, Primidon) führt bei beiden Präparaten zu einem Abfall ihrer Blutspiegel und kann dadurch die Krampfbereitschaft erhöhen. Ihr Arzt wird Ihre Blutspiegel überwachen und gegebenenfalls die Dosis der Antikonvulsiva während und nach Beendigung der Folsäurebehandlung anpassen.
Bei Gabe hoher Dosen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Fol Lichtenstein und gleichzeitig verabreichte Hemmstoffe der Folsäure (Folsäureantagonisten), wie z. B. bestimmte Arzneistoffe gegen bakterielle Infektionen oder Malaria (Trimethoprim, Proguanil, Pyrimethamin) und Methotrexat (Wirkstoff u. a. zur Behandlung von Tumoren), gegenseitig in ihrer Wirkung hemmen.
Bei gleichzeitiger Anwendung mit Fluorouracil (Mittel zur Behandlung von Tumoren) können schwere Durchfälle auftreten.
Chloramphenicol (Wirkstoff zur Behandlung von Infektionen) kann das Ansprechen auf die Behandlung mit Fol Lichtenstein verhindern und sollte deshalb nicht an Patienten mit schweren Folsäuremangelerscheinungen verabreicht werden.
Anwendung von Fol Lichtenstein zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol Während der Behandlung wird das Trinken von Alkohol nicht empfohlen.
Schwangerschaft und Stillzeit Für Dosierungen bis 5 mg Folsäure pro Tag sind keine Risiken bekannt. In höheren Dosierungen als 5 mg pro Tag darf Folsäure in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Fol Lichtenstein enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Fol Lichtenstein daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Bei hohen Dosierungen (über 15 mg pro Tag und länger als 4 Wochen) können Magen-Darm-Störungen, Schlafstörungen, Erregung oder Depression auftreten.
In diesen Fällen sollten Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Aufbewahrungsbedingungen Im Originalbehältnis lagern, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Blister im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Quelle: Herstellerangaben (Zentiva Pharma GmbH). Stand: September 2026.
Pflichtangaben
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu bitterem Geschmack, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Blähungen, Alpträumen, Erregung und Depressionen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Allgemeine Dosierungsempfehlung: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-3-mal täglich | zu der Mahlzeit |
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutarmut mit vergrößerten roten Blutkörperchen (hyperchrome Anämie), vor Behandlungsbeginn sollte die Ursache durch den Arzt abgeklärt werden
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Allergische Reaktion
- Entzündliche Hautrötung (Erythem)
- Juckreiz (Pruritus)
- Verkrampfung der Bronchien
- Übelkeit
- Kreislaufversagen durch eine allergische Reaktion (Anaphylaktischer Schock)
- Schlafstörungen
- Erregung
- Depression
- Störung im Magen-Darm-Trakt
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Methotrexat und chemisch ähnliche Wirkstoffe!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Folsäure gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine und ist somit für den Körper lebensnotwenig. Sie ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper, am Aufbau der Zelle und der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt.
| Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette. | |
| Wirkstoff Folsäure | 5mg |
| Hilfsstoff Lactose-1-Wasser | + |
| Hilfsstoff Talkum | + |
| Hilfsstoff Cellulosepulver | + |
| Hilfsstoff Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff Magnesium stearat | + |
Bewertungen
Die Produktbewertungen spiegeln persönliche Erfahrungen anderer Kundinnen und Kunden wider. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du stets ärztlichen Rat einholen.


