Kalinor 2x15 Stück

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Beschreibung
Zum Ersatz von Kalium (Kaliumsubstitution) bei:
- ausgeprägter Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie < 3,2mmol/l) insbesondere bei gleichzeitig bestehender stoffwechselbedingter Übersäuerung des Blutes (metabolischer Azidose).
- kaliummangelbedingten Störungen der Nerven- und Muskeltätigkeit (hypokaiiämischen neuromuskulären Störungen) oder Herzrhythmusstörungen.
- Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) bei gleichzeitiger Behandlung mit digitalishaltigen Herzmitteln.
Zur Vermeidung einer Erniedrigung der Blut-Kaliumkonzentration (Hypokaliämie) bei:
- Übersäuerung des Blutes durch Ketonkörper (Ketoazidose), z.B. bei der Zuckerkrankheit.
Zur Verhütung einer neuerlichen Bildung von Nierensteinen (Nierenstein-Metaphylaxe) bei:
- Calciumsteinen (z.B. bei Unfähigkeit der Nierenkanälchen, ausreichende Mengen Wasserstoff-Ionen auszuscheiden, d.h. bei renaler tubulärer Azidose).
- zu geringer Citrat-Ausscheidung (Hypocitraturie < 320 mg/d verschiedener Genese).
- Harnsäuresteinen.
Packungsgröße: 2x15 Stück. Darreichungsform: Brausetabletten. PZN: 02135106.
Zur Anwendung bei Erwachsenen.
Zusammensetzung
Der Wirkstoff liegt in der Brausetablette als Kaliumcitrat, Kaliumhydrogencarbonat und Citronensäure nach Umsetzung vor.
Die trinkfertige Lösung enthält: 40,0 mmol Kalium-Ionen, entsprechend 1,56 g Kalium und mindestens 13,3 mmol Citrat-Ionen, entsprechend 2,5 g Citrat.
Die Wirkstoffe sind:
2,17 g Kaliumcitrat (Ph.Eur.)
2,00 g Kaliumhydrogencarbonat 2,057 g Citronensäure
Die sonstigen Bestandteile sind:
Glucose-Sirup, Macrogol 6000, Saccharin, Sucrose, Zitronen-Aroma.
Dosierung und Anwendung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 1 bis 3 Brausetabletten täglich.
a) bei kaliumbedingten Störungen der Nerven- und Muskeltätigkeit oder Herzrhythmusstörungen und zur Vermeidung oder zum Ausgleich erniedrigter Blut-Kaliumkonzentrationen:
Die Dosierung richtet sich nach dem auszugleichenden Kaliumverlust, wobei im allgemeinen 40 - 80 mmol Kalium pro Tag ausreichen. Es sollten nicht mehr als 160 mmol pro Tag gegeben werden. Die Einzeldosis sollte nicht mehr als 40 mmol Kalium - entsprechend 1 Kalinor Brausetablette - betragen.
b) Zur Verhütung einer neuerlichen Bildung von Nierensteinen:
Die Dosierung sollte vom behandelnden Arzt so gewählt werden, dass die Citratausscheidung größer als 320 mg täglich ist und ein Urin-pH von 6,2-6,8 erreicht wird. Diese Werte sind mit der Gabe von 1 - 2 Brausetabletten pro Tag erreichbar. Die Einzeldosis sollte nicht mehr als eine Kalinor Brausetablette, entsprechend 40 mmol Kalium, betragen. Die Tagesdosis sollte 4 Brausetabletten nicht überschreiten.
Art der Anwendung:
Zum Einnehmen nach Auflösen.
Lösen Sie 1 Kalinor Brausetablette in einem Glas Wasser (200 ml) vollständig auf. Trinken Sie diese Lösung, evtl, nach Geschmack mit Fruchtsaft gemischt, schluckweise über 10-15 Minuten. Die Einnahme zu einer Mahlzeit verbessert die Verträglichkeit. Eine Tagesdosis von 2 oder mehr Brausetabletten ist über den Tag verteilt einzunehmen (z.B. morgens, mittags, abends).
Dauer der Anwendung:
Solange die Ursache des Kaliummangels weiterbesteht sowie zur Verhütung einer neuerlichen Erkrankung mit Nierensteinen, ist eine fortlaufende Gabe von Kalinor Brausetabletten empfehlenswert. In anderen Fällen reichen oft Tage bis Wochen für den Ausgleich des Kaliummangels aus.
Hinweise
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
In der Originalverpackung aufbewahren.
Das Behältnis fest verschlossen halten. Nach jeder Tablettenentnahme Röhre sofort verschließen, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
Haltbarkeit nach Anbruch: 2 Wochen. Die trinkfertige Lösung ist nach dem Auflösen der Brausetablette sofort einzunehmen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Pflichtangaben und Gebrauchsinformation (Desma GmbH). Stand: September 2015.
Pflichtangaben
- Vorbeugung eines verminderten Kaliumgehaltes im Blut (Hypokaliämie) bei Ketoazidose
- Neuromuskulären Störungen durch verminderten Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
- Herzrhythmusstörungen durch verminderten Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
- Kaliummangel (Hypokaliämie) bei gleichzeitiger Digitalistherapie
- Nierensteine
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel schluckweise nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas). Bei Bedarf kann mit Zucker oder Fruchtsaft nachgesüßt werden. Die Einnahme sollte auf 10-15 Minuten ausgedehnt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu niedrigem Blutdruck, Verwirrtheitszuständen, Missempfindungen, Lähmungserscheinungen, verlangsamtem Puls, Herzrhythmusstörungen sowie Kammerflimmern bis hin zum Herzstillstand kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Allgemeine Dosierungsempfehlung: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Erwachsene | 1 Brausetablette | 1-2-mal täglich | während der Mahlzeit |
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Zu hoher Kaliumgehalt im Blut
- Flüssigkeitsmangel
- Eingeschränkte Ausscheidungsfunktion der Niere
- Nebennierenrindenunterfunktion#Morbus Addison
- Erbliche Muskelerkrankung (hyperkaliämische, periodische Paralyse)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Zu hoher Kaliumgehalt im Blut
- Herzrhythmusstörung
- Sodbrennen
- Bauchschmerzen
- Durchfall
- Aufstoßen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Entweichen von Darmgasen
- Allergische Reaktion
- Hautentzündung (Ekzem)
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautausschlag
- Schwellung des Gesichts
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Diese Angabe gilt nur für die aufgelöste Brausetablette. Nach dem Öffnen der Röhre darf das Arzneimittel höchstens 2 Wochen verwendet werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Kaliumcitrat: Der Wirkstoff ist ein wichtiger Mineralstoff im Körper, der die Nerven- und Muskelfunktionen steuert. Ein Mangel kann zu Muskelkrämpfen, Herzrhythmusstörungen sowie zu einer Übersäuerung des Körpers (metabolische Azidose) führen.
Kaliumhydrogencarbonat: Der Wirkstoff neutralisiert Magensäure. Derart wirkt der Stoff gegen Sodbrennen, Aufstoßen und andere säurebedingte Magenbeschwerden.
| Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette. | |
| Broteinheiten: 0,13 | |
| Wirkstoff Kaliumcitrat-1-Wasser | 2170mg |
| Wirkstoff Kaliumhydrogencarbonat | 2000mg |
| Wirkstoff Citronensäure | 2057mg |
| entspricht Kalium-Ion | Insgesamt 1565,66mg |
| entspricht Kalium-Ion | 40mmol |
| entspricht Citrat-Trianion | mindestens 13,3mmol |
| entspricht Citrat-Trianion | mindestens 2500mg |
| Hilfsstoff Glucose-Sirup | + |
| Hilfsstoff Leucin | + |
| Hilfsstoff Saccharin | + |
| Hilfsstoff Saccharose | 1,58mg |
| Hilfsstoff Zitronen-Aroma | + |
Bewertung Ø 4.7 von 5 bei mehreren Hundert Bewertungen
Häufig genannte Vorteile
- Wirksame und zuverlässige Ergänzung zur Erhöhung des Kaliumspiegels
- Einfache Einnahme als Brausetablette oder Granulat
- Hilft gegen Wadenkrämpfe und Muskelschwäche
- Gut verträglich und schmeckt leicht fruchtig
- Empfohlen von Ärzten bei bestimmten Mangelerscheinungen
Häufig genannte Kritikpunkte
- Der Geschmack wird als gewöhnungsbedürftig und leicht salzig empfunden
- Kann bei manchen Anwendern zu Magenbeschwerden führen
- Eine deutliche Wirkung tritt oft erst nach längerer Einnahme ein
Hinweis: Diese Zusammenfassung basiert auf öffentlich zugänglichen Kundenbewertungen im Internet. Sie wurde KI-basiert generiert und stellt keine eigene Bewertung oder Empfehlung durch Healthii dar.
Bewertungen
Die Produktbewertungen spiegeln persönliche Erfahrungen anderer Kundinnen und Kunden wider. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du stets ärztlichen Rat einholen.



