Magnesiocard 7,5 mmol 20 Stück

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Beschreibung
Anwendungsgebiete: Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner Injektion/Infusion bedürfen. Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Packungsgröße: 20 Stück. Darreichungsform: Brausetabletten. PZN: 00110289.
Zusammensetzung
Der Wirkstoff ist:
Magnesiumaspartat-hydrochlorid
1 Brausetablette enthält: 182,3 mg Magnesium als Magnesiumaspartat-hydrochlorid 3 H2O (1844,4 mg), entsprechend 7,5 mmol.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Citronensäure, Natriumhydrogencarbonat, Natriumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Acesulfam-Kalium, Aspartam (enthält Phenylalanin), Macrogol 6000, hochdisperses Siliciumdioxid, Zitronen-und Limetten-Aroma.
Dosierung und Anwendung
Die Dosierung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.
Als mittlere Tagesdosis empfiehlt sich 0,185 mmol Magnesium (4,5 mg) pro kg Körpergewicht. Bei chronischen und schweren akuten Magnesiummangelzuständen kann die Tagesdosis, falls keine Gegenanzeigen vorliegen, bis zur Beseitigung des Mangels unbedenklich auf 0,37 mmol Magnesium (9 mg) pro kg Körpergewicht erhöht werden.
Die empfohlene Dosierung beträgt:
Erwachsene:
1- bis 2 x täglich 1 Brausetablette (entsprechend 182,3 - 364,6 mg Magnesium).
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Jugendliche ab 15 Jahren:
1- bis 2 x täglich 1 Brausetablette (entsprechend 182,3-364,6 mg Magnesium).
Kinder von 10-14 Jahren:
1 x täglich 1 Brausetablette (entsprechend 182,3 mg Magnesium).
Kinder unter 10 Jahren:
Magnesiocard 7,5 mmol sollte nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2.).
Nierenfunktionsstörungen:
Magnesiocard 7,5 mmol darf nicht von Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen eingenommen werden.
Magnesiocard 7,5 mmol sollte bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen mit Vorsicht angewendet werden. Fragen Sie Ihren Arzt, in welcher Dosis und wie lange Sie dieses Magnesiumpräparat einnehmen sollen.
Art der Anwendung:
Lösen Sie bitte die Brausetablette in einem Glas Wasser, Tee oder Fruchtsaft auf und trinken Sie den Inhalt des Glases vollständig aus.
Magnesiocard 7,5 mmol sollte vor dem Essen eingenommen werden, da sich dadurch die Aufnahme vom Magen-Darm-Kanal in den Blutkreislauf verbessert.
Dauer der Anwendung:
Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.
Hinweise
Warnhinweise: Enthält Aspartam, Kalium, Natrium und Saccharose.
- Wenn Sie sich nach 4-6 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
In der Originalverpackung aufbewahren. Das Röhrchen fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Pflichtangaben und Gebrauchsinformation (Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG). Stand: März 2026.
Pflichtangaben
- Neuromuskuläre Störungen durch Magnesiummangel
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in einem halben Glas Wasser, Tee oder Fruchtsaft.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Allgemeine Dosierungsempfehlung: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Kinder und Jugendliche von 10-14 Jahren | 1 Brausetablette | 1-mal täglich | vor der Mahlzeit |
| Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene | 1 Brausetablette | 1-2-mal täglich | vor der Mahlzeit |
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwer eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Weicher Stuhl
- Durchfall
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 24 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Aspartam!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Magnesium ist ein für unseren Körper lebensnotwendiger Mineralstoff, er wird in Form seiner Salze aus der Nahrung aufgenommen. Magnesium spielt eine wichtige Rolle zum Erhalt der Funktionstüchtigkeit von Muskel- und Nervenzellen und ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Magnesiummangel kann unter anderem zu Muskelkrämpfen, vor allem in den Waden, und Konzentrationsstörungen führen. Auch der Herzmuskel wird von Magensium in seiner Funktion unterstützt.
| Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette. | |
| Wirkstoff Magnesiumaspartat hydrochlorid-3-Wasser | 1844,24mg |
| entspricht Magnesium-Ion | 182,29mg |
| entspricht Magnesium-Ion | 7,5mmol |
| Hilfsstoff Citronensäure | + |
| Hilfsstoff Natriumhydrogencarbonat | + |
| Hilfsstoff Natron | + |
| Hilfsstoff Natrium bicarbonat | + |
| Hilfsstoff Natriumcarbonat | + |
| entspricht Natrium-Ion | insgesamt 138mg |
| Hilfsstoff Kaliumhydrogencarbonat | + |
| Hilfsstoff Acesulfam kalium | + |
| entspricht Kalium-Ion | insgesamt 100mg |
| Hilfsstoff Aspartam | 12,5mg |
| entspricht Phenylalanin | 7mg |
| Hilfsstoff Macrogol 6000 | + |
| Hilfsstoff Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff Zitronen-Aroma | + |
| Hilfsstoff Limetten-Aroma | + |
| Hilfsstoff Saccharose | 1,36mg |
Bewertungen
Die Produktbewertungen spiegeln persönliche Erfahrungen anderer Kundinnen und Kunden wider. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du stets ärztlichen Rat einholen.







