Nitrolingual akut Spray
Abbildung ähnlich

Nitrolingual akut Spray 11.8 g

2,50 € Bonus für Kassenrezepte
Inhalt: 11.8 g, N1
Darreichungsform: Spray
Hersteller: G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
PZN: 16357856
R
rezeptpflichtig
29,62 €1
29,62 €
2.510,17 € / kg

Sofort verfügbar

Pflichtangaben

- Akutbehandlung von Brustenge (Angina pectoris)
- Vorbeugung von Brustenge (Angina pectoris), unmittelbar vor körperlichen Belastungen oder Situationen, die Angina pectoris-Anfälle auslösen können
- Akuter Herzinfarkt
- Akute Herzmuskelschwäche mit eingeschränkter Funktion der linken Herzkammer (Akute Linksherzinsuffizienz)
- Katheterbedingte Verengung der Herzkranzgefäße (Koronarspasmen) bei Herzkatheteruntersuchung
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in die Mundhöhle, bevorzugt unter die Zunge. Das Spray vor der Anwendung nicht schütteln. Vor der ersten Anwendung 1Sprühstoß in die Luft abgeben. Behälter beim Sprühen senkrecht mit dem Sprühknopf nach oben und nahe an den Mund halten. Bei der Anwendung sollten Sie sich nach Möglichkeit hinsetzen. Halten Sie während des Sprühens den Atem an, da das Spray nicht inhaliert werden darf. Haben Sie das Spray längere Zeit nicht benutzt, sollten Sie vor der Anwendung wieder 1Sprühstoß in die Luft abgeben.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Blutdruckabfall beim Aufstehen, Pulsbeschleunigung, Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Schwindel, Benommenheit, Hautrötung, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blaufärbung der Haut, Atemnot und erhöhter Atemfrequenz. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Bei Beginn eines Angina pectoris-Anfalls oder unmittelbar vor Belastungen, die zur Auslösung eines Angina pectoris-Anfalls führen können:
Personenkreis Einzeldosis Gesamtdosis Zeitpunkt
Erwachsene1-3 Sprühstöße1-3 Sprühstößezu Beginn des Anfalls oder unmittelbar vor Belastung, im Abstand von etwa 30 Sekunden
Bei akuter Herzmuskelschwäche mit eingeschränkter Funktion der linken Herzkammer und bei akutem Herzinfarkt:
Personenkreis Einzeldosis Gesamtdosis Zeitpunkt
Erwachsene1-3 Sprühstöße1-3 Sprühstößebei Auftreten von Beschwerden, im Abstand von etwa 30 Sekunden
Vorbeugend vor der Herzkatheteruntersuchung:
Personenkreis Einzeldosis Gesamtdosis Zeitpunkt
Erwachsene1-2 Sprühstöße1-2 Sprühstößevor der Untersuchung, im Abstand von etwa 30 Sekunden
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Akutes Kreislaufversagen
- Kreislaufzusammenbruch mit Blutdruckabfall (Schock)
- Kreislaufzusammenbruch (Kreislaufkollaps)
- Kreislaufversagen durch zu wenig Blutvolumen (Volumenmangelschock)
- Stark erniedrigter Blutdruck (schwere Hypotonie)
- Schock durch Herzversagen (kardiogener Schock), sofern nicht durch geeignete Maßnahmen ein ausreichend hoher Füllungsdruck im Herzen gewährleistet ist
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer
- Erkrankungen mit erhöhtem Schädelinnendruck
- Hirnblutung
- Schädel- und Hirnverletzung
- Schwere Blutarmut (Anämie)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Benommenheit
- Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
- Allgemeine Schwäche
- Blutdruckabfall
- Überempfindlichkeit
- Ohnmachtsanfall
- Verstärkung der Beschwerden der Brustenge (Angina pectoris)
- Langsamer Puls (Bradykardie)
- Flüchtige, spontane Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Kreislaufzusammenbruch (Kreislaufkollaps)
- Übelkeit
- Erbrechen
- Allergische Überempfindlichkeit der Haut

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Glyceroltrinitrat zählt zu den Nitraten und wird erst im Organismus in die eigentliche Wirksubstanz (Stickstoffmonoxid) überführt. Stickstoffmonoxid führt über eine Reihe von Prozessen zu einer Erniedrigung des Spannungszustands der glatten Gefäßmuskulatur (bei Venen stärker als bei Arterien). Dadurch kommt es zu einer Gefäßerweiterung und Blutdrucksenkung. Der Druck auf das Herz nimmt ab, es wird entlastet und verbraucht weniger Sauerstoff.
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Sprühstöße.

Wirkstoff Glyceroltrinitrat0,4mg
Hilfsstoff Triglyceride, mittelkettige+
Hilfsstoff Partialglyceride, mittelkettige+
Hilfsstoff Ethanolhöchstens 10mg
Hilfsstoff Pfefferminzöl+
Hilfsstoff Natrium (S)-lactat+
Hilfsstoff (S)-Milchsäure+
Hilfsstoff Wasser, gereinigtes+
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