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Oxalsaeure Bern40 mg/ml Vet 1 Liter

Oxalsaeure Bern40 mg/ml Vet Produktbild 1
Abbildung ähnlich
Inhalt: 1 Liter
Darreichungsform: Lösung
Hersteller: Serumwerk Bernburg AG
PZN: 18679506
    29,90 €
    29,90 € / Liter

    Sofort verfügbar

    Beschreibung

    Ein Mittel zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) ist die Oxalsäure Bernburg 40 mg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Lösung für Bienen.


    Packungsgröße: 1 Liter. Darreichungsform: Lösung. PZN: 18679506.


    Die Oxalsäuredihydrat-Lösung wird bei Bienenvölkern angewendet, die mit Varroa-Milben (Varroa destructor) infiziert sind. Diese Erkrankung nennt man Varroose.

    ANWENDUNGSGEBIETE:

    Zur Behandlung der Varroose (Varroa destructor) bei Honigbienen (Apis mellifera).


    Zusammensetzung

    1 ml enthält:

    Wirkstoff: Oxalsäure 40 mg (entspricht 56 mg Oxalsäuredihydrat)

    Sonstige Bestandteile:

    Gereinigtes Wasser


    Dosierung und Anwendung

    Art und Dauer der Anwendung:

    Variante 1: Träufelanwendung im Herbst/Winter

    • Voraussetzungen: brutfreies Volk, Temperaturen über 4 °C, einmalige Behandlung
    • Es wird Zucker (Saccharose) benötigt, der beispielsweise auch für die Fütterung der Bienen verwendet wird.
    • Zubereitung der gebrauchsfertigen 3,5 % (m/V) Oxalsäuredihydrat-Zuckerlösung:

    Behältnis mit der Oxalsäuredihydrat-Lösung in einem handwarmen Wasserbad (30–35 °C) erwärmen und anschließend aus dem Wasserbad nehmen

    Versiegelten Behälter öffnen und die erforderliche Menge Zucker abwiegen und hineingeben:

    • 443 g Zucker bei Verwendung der 1 l Flasche

    Flasche gut verschließen und kräftig schütteln, bis der Zucker vollständig gelöst ist

    Benötigte Menge in eine Spritze (oder Dosa Laif Flasche) füllen (maximal 50 ml pro Bienenstock)

    Lauwarme Lösung von oben auf die Bienen in den Wabengassen träufeln

    Variante 2: Sprühanwendung im Herbst/Winter oder Frühjahr/Sommer

    • Herbst/Winter: Sprühanwendung einmalig am brutfreien Volk bei Temperaturen von über 4 °C
    • Frühjahr/Sommer: Sprühanwendung an Schwärmen oder bei Ablegerbildung zu Tageszeiten ohne Flugaktivität
    • Zubereitung der gebrauchsfertigen 3,0 % (m/V) Oxalsäuredihydrat Sprühlösung:

    Versiegelten Behälter öffnen und Trinkwasser des Härtebereichs I

    (0–7 ° dH) oder destilliertes Wasser zugeben:

    • 400 ml Wasser bei Verwendung der 1 l Flasche

    Behälter verschließen und gut schütteln

    Einen Sprühkopf aufschrauben

    Je nach Beute-Typ 2–4 ml pro bienenbesetzte Wabenseite aufsprühen

    Dosierung

    Variante 1: Träufelanwendung

    BeutetypVolumen der gebrauchsfertigen Oxalsäuredihydrat-Zuckerlösung pro bienenbesetzte Wabengasse
    Kleine Beutenz.B. DNM; National, WBC, Zander (Flachzarge)3 – 4 ml
    Mittelgroße Beutenz.B. Commercial, Langstroth und Schweizer Beute4 – 5 ml
    Große Beutenz.B. Dadant, Schweizer Kasten5 – 6 ml
    • Pro Bienenstock maximal 50 ml der gebrauchsfertigen Oxalsäuredihydrat-Zuckerlösung angewenden
    • Bei zwei-zargigen Bienenstöcken zuerst die untere Zarge und anschließend die obere Zarge beträufeln

    Variante 2: Sprühanwendung

    BeutetypVolumen der gebrauchsfertigen Oxalsäuredihydrat-Sprühlösung pro bienenbesetzter Wabenseite
    Kleine Beutenz.B. DNM; National, WBC, Zander (Flachzarge)2 – 3 ml
    Mittelgroße Beutenz.B. Commercial, Langstroth und Schweizer Beute2,5 – 3,5 ml
    Große Beutenz.B. Dadant, Schweizer Kasten3 – 4 ml
    • Für eine nur zur Hälfte besetzte Wabe sollte die Dosis um 50 % reduziert werden, Kunstschwärme in Trauben werden mit 20-25 ml der gebrauchsfertigen Lösung pro kg Bienenmasse besprüht
    • Pro Bienenstock maximal 100 ml der gebrauchsfertigen Oxalsäuredihydrat-Sprühlösung angewenden
    • Für eine genaue Dosierung mit der Sprühflasche 10 Pumpstöße in einen Messbecher sprühen, abmessen und die Menge pro Pumpstoß berechnen. Anschließend die Anzahl der Pumpstöße für die Behandlung einer Wabenseite berechnen.

    Hinweise

    Wartezeit:

    Honig: Null Tage

    Hinweis für die Sprühanwendung:

    Honigproduzenten sollten beachten, dass bestimmte Qualitätsanforderungen für Honig nur einen begrenzten Säuregehalt und keine

    Geschmacks- oder Geruchabweichungen zulassen. Es wird daher empfohlen, die Behandlung von Wirtschaftsvölkern ohne aufgesetzte

    Honigräume durchzuführen oder die Behandlung nach der Honigernte auszuführen. Nicht auf Waben sprühen, die für die Honigproduktion

    im laufenden Jahr verwendet werden.

    Oxalsäure ist stark ätzend und kann über die Haut aufgenommen werden. Aus diesem Grund sollten bei der Anwendung säurefeste Handschuhe, Schutzbrille und Imkerschutzkleidung getragen werden. Nach der Anwendung empfehlen wir, die Hände und Gerätschaften gründlich mit Wasser und Seife zu reinigen.

    Weiterhin darf die Oxalsäuredihydrat-Lösung nicht eingenommen werden. Sie wirkt gesundheitsschädlich!

    GEGENANZEIGEN:

    Das Tierarzneimittel nicht an Völkern mit Brut anwenden.

    NEBENWIRKUNGEN:

    Honigbiene:

    unbestimmte Häufigkeit

    Anstieg des Bienentotenfalls1

    Reduzierung der Volksstärke1

    1 i.d.R ohne nachhaltige Auswirkung auf die Volksstärke und das Leistungsvermögen der Kolonie

    Tierarzneimittel, das nicht der Verschreibungspflicht unterliegt.


    Quelle: Herstellerangaben (Serumwerk Bernburg AG). Stand: September 2026.

    Bewertungen

    Die Produktbewertungen spiegeln persönliche Erfahrungen anderer Kundinnen und Kunden wider. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du stets ärztlichen Rat einholen.

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