Schafgarbenkraut 70 g

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Beschreibung
Anwendungsgebiete: Innerliche Anwendung bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen wie leichten, krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Sitzbäder bei schmerzhaften Krampfzuständen psychovegetativen Ursprungs im kleinen Becken der Frau (Pelvipathia vegetativa).
Packungsgröße: 70 g. Darreichungsform: Tee. PZN: 05467257.
Schafgarbenkraut, Arzneitee zum Einnehmen nach Bereitung eines Teeaufgusses und zur Bereitung von Sitzbädern zur Anwendung bei Kindern ab 12 Jahren und Erwachsenen
Zusammensetzung
100 g Arzneitee enthalten den Wirkstoff: 100 g Schafgarbenkraut. Sonstige Bestandteile sind nicht enthalten.
Dosierung und Anwendung
Soweit nicht anders verordnet, wird 3-mal täglich zur Appetitanregung jeweils eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten, bei Verdauungsbeschwerden nach den Mahlzeiten, 1 Tasse des wie folgt bereiteten Teeaufgusses getrunken: 1 Teelöffel voll (ca. 1,5 g) Schafgarbenkraut wird mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach etwa 10 bis 15 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Für Sitzbäder werden 100 g Schafgarbenkraut auf 20 l Wasser eingesetzt. Das entspricht bei vorliegender Packungsgröße: 70 g Schafgarbenkraut auf 14 l Wasser.
Dauer der Anwendung:
Bei Beschwerden, die länger als 1 Woche andauern oder periodisch wiederkehren, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Hinweise
Allgemeine Hinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Aufbewahrungsbedingungen: In der Originalverpackung aufbewahren und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Pflichtangaben und Gebrauchsinformation (Bombastus-Werke AG). Stand: Oktober 2016.
Pflichtangaben
- Appetitlosigkeit
- Verdauungsstörungen
- Leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden
Als Sitzbad bei:
- Unterleibskrämpfe bei der Frau
Art der Anwendung?
Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Übergießen Sie dafür den Tee mit siedendem Wasser (ca. 150ml) und geben Sie ihn nach etwa 10-15 Minuten durch ein Teesieb.
Oder: Bereiten Sie mit dem Arzneimittel ein warmes Bad zu. Geben Sie dazu den Tee mit dem Wasserstrahl in die Wanne.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken bei Appetitlosigkeit: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 1 Teelöffel (ca. 1,5g) | 3-mal täglich | vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten) |
| Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken bei Verdauungsstörungen wie leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 1 Teelöffel (ca. 1,5g) | 3-mal täglich | nach der Mahlzeit |
| Zur Zubereitung eines Teeaufgusses für ein Sitzbad (ca. 20 l): | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene | 100g | 1-mal täglich | unabhängig von der Tageszeit |
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei Allergie gegen Monoterpene (z.B. Menthol)!
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Schafgarbe und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: mehrjähriges Kraut mit feingefiederten Blättern und zahlreichen kleinen weißen Blüten, die in Dolden stehen
- Vorkommen: Europa, Westasien
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Alkaloide, Flavonoide, ätherisches Öl
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus den Blüten oder dem ganzen Kraut
Schafgarbe wirkt ähnlich wie Kamille appetitfördernd, regt den Gallefluss an und löst Krämpfe. Die ätherischen Öle wirken Entzündungen und bakteriellem Wachstum entgegen.
| Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Tee. | |
| Wirkstoff Schafgarbenkraut | 1g |
Bewertungen
Die Produktbewertungen spiegeln persönliche Erfahrungen anderer Kundinnen und Kunden wider. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du stets ärztlichen Rat einholen.

