Nicotinell 1 mg Mint 36 Stück

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Beschreibung
Anwendungsgebiete: Zur Linderung von Nikotinentzugssymptomen und zur Unterstützung der Raucherentwöhnung bei Nikotinabhängigkeit.
Nicotinell ist für Raucher, die 18 Jahre und älter sind, angezeigt.
Packungsgröße: 36 Stück. Darreichungsform: Lutschtabletten. PZN: 03061835.
Zusammensetzung
Der Wirkstoff ist Nikotin.
Jede Nicotinell Lutschtablette Mint enthält 1 mg Nikotin (als 3,072 mg Nicotin bis[(R,R)-tartrat] 2 H20).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Maltitol (E 965), Natriumcarbonat, wasserfrei, Natriumhydrogencarbonat, Polyacrylat, Xanthangummi, hochdisperses Siliciumdioxid, Levomenthol, Pfefferminzöl, Aspartam (E 951), Magnesiumstearat.
Dosierung und Anwendung
Nicotinell Lutschtabletten sind in zwei Stärken verfügbar: 1 mg und 2 mg. Nicotinell Lutschtabletten 1 mg werden für Raucher mit leichter bis mittlerer Nicotinabhängigkeit empfohlen. Sie werden nicht für Raucher mit einer starken oder sehr starken Nikotinabhängigkeit empfohlen.
Erwachsene über 18 Jahren:
Alleinige Anwendung der Nicotinell Lutschtabletten
Wählen Sie Ihre optimale Dosierung anhand folgender Tabelle aus:
| Leichte bis mittlere Abhängigkeit | Mittlere bis starke Abhängigkeit | Starke bis sehr starke Abhängigkeit |
| Niedirg dosierte Darreichungsform geeignet | ||
| Hoch dosierte Darreichungsform geeignet | ||
| Weniger als 20 Zigaretten / Tag | 20 bis 30 Zigaretten / Tag | Mehr als 30 Zigaretten / Tag |
| 1 mg Lutschtablette ist vorzuziehen | Niedrige (1 mg Lutschtablette) oder hohe (2 mg Lutschtablette). Dosierung abhängig von den Eigenarten und Vorlieben des Patienten | 2 mg Lutschtablette ist vorzuziehen |
Falls während der Anwendung der hohen Dosis (2 mg Lutschtablette) eine unerwünschte Wirkung auftritt, sollte die Anwendung der niedrigen Dosis (1 mg Lutschtablette) erwogen werden.
Hinweise für die Anwendung:
Lutschtablette nicht schlucken.
- Lutschen Sie eine Lutschtablette so lange, bis Sie einen kräftigen Geschmack wahrnehmen.
- Dann die Lutschtablette zwischen Zahnfleisch und Wange liegen lassen.
- Wenn der Geschmack nachlässt, soll mit dem Lutschen wieder begonnen werden.
- Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis sich die Lutschtablette aufgelöst hat (ungefähr 30 Minuten).
Dosierung für Erwachsene über 18 Jahren:
Lutschen Sie jeweils eine Lutschtablette, wenn Sie den Wunsch verspüren zu rauchen. Im Allgemeinen sollte alle 1-2 Stunden 1 Lutschtablette angewendet werden. Normalerweise sind 8-12 Lutschtabletten pro Tag ausreichend. Falls Sie immer noch den Drang zum Rauchen verspüren, können Sie weitere Lutschtabletten anwenden. Überschreiten Sie jedoch nicht eine Anzahl von 30 Lutschtabletten pro Tag der 1 mg Stärke (dies gilt sowohl bei Raucherentwöhnung als auch Rauchreduktion). Nicotinell Lutschtabletten sollten in erster Linie für die Raucherentwöhnung angewendet werden.
Raucherentwöhnung:
Um Ihre Chancen beim Aufgeben des Rauchens zu erhöhen, sollten Sie zu Beginn der Anwendung der Lutschtabletten sowie während der gesamten Behandlungsdauer das Rauchen vollständig einstellen. Die Anwendungsdauer ist individuell. Normalerweise sollte die Behandlung mindestens 3 Monate dauern. Nach 3 Monaten sollten Sie die tägliche Anzahl der Lutschtabletten nach und nach verringern. Die Anwendung sollte beendet werden, wenn Sie die Dosis auf 1-2 Lutschtabletten pro Tag reduzieren konnten. Im Allgemeinen wird die Anwendung von Nicotinell Lutschtabletten über 6 Monate hinaus nicht empfohlen. Um einen Rückfall zu vermeiden, ist es jedoch möglich, dass einige ehemalige Raucher eine längere Anwendung benötigen. Sollten Sie Nicotinell Lutschtabletten nach 9 Monaten immer noch anwenden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Eine spezielle Beratung kann Ihnen dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.
Rauchreduktion:
Durch die Verwendung von Nicotinell Lutschtabletten in den Rauchpausen sollte das Rauchverlangen verringert und so die rauchfreie Phase verlängert werden. Ziel sollte es sein, dadurch das Rauchen so weit wie möglich einzuschränken. Die Zigaretten sollten Schritt für Schritt durch Nicotinell Lutschtabletten ersetzt werden. Wenn nach 6 Wochen die tägliche Zigarettenanzahl nicht mindestens halbiert werden konnte, sollte professionelle Hilfe zu Rate gezogen werden. Sobald man sich dazu in der Lage fühlt, sollte ein vollständiger Rauchstopp erfolgen, allerdings nicht später als 4 Monate nach Beginn der Anwendung von Nicotinell Lutschtabletten. Anschließend sollte die Anzahl der Lutschtabletten Schritt für Schritt reduziert werden, z. B. in dem man auf eine Lutschtablette alle 2-5 Tage verzichtet. Wenn innerhalb von 6 Monaten kein vollständiger Rauchstopp versucht wurde, sollte professionelle Hilfe zu Rate gezogen werden. Die regelmäßige Anwendung von Nicotinell Lutschtabletten über 6 Monate hinaus wird im Allgemeinen nicht empfohlen. Es ist jedoch möglich, dass einige ehemalige Raucher eine längere Behandlung benötigen, um einen Rückfall zu vermeiden. Eine Beratung kann die Wahrscheinlichkeit des Rauchstopps erhöhen.
Hinweise
Warnhinweis: Enthält Aspartam, Maltitol u. Natrium.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. Nicht über 25 °C lagern.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Quelle: Pflichtangaben und Gebrauchsinformation (Cooper Consumer Health Deutschland GmbH). Stand: April 2017.
Pflichtangaben
- Linderung von Nicotinentzugssymptomen
Die Rauchentwöhnung sollte begleitet sein von Maßnahmen, die die Motivation unterstützen.
Das Arzneimittel kann auch eingesetzt werden, um rauchfreie Phasen zu verlängern mit dem Ziel das Rauchen ganz zu stoppen.
Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen und dabei in der Mundhöhle einwirken. Um eine zu schnelle Freisetzung des Arzneistoffes zu verhindern, sollten Sie langsam (etwa 30 Minuten) und mit Pausen lutschen. Lutschen Sie so lange bis ein kräftiger Geschmack entsteht und halten Sie das Arzneimittel in der Backentasche bis der Geschmack nachlässt. Beginnen Sie erst dann wieder mit dem Lutschen. Säurehaltige Getränke sollten für 15 Minuten vor dem Lutschen der Lutschtablette vermieden werden. Sie sollten während der Anwendung nicht essen oder trinken.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden. Allgemeine Behandlungsdauer: 3-6 Monate. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hör- und Sehstörungen, Blutdruckabfall, Atemschwierigkeiten sowie zum Kreislaufkollaps kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Als alleinige Behandlung: | |||
| Personenkreis | Einzeldosis | Gesamtdosis | Zeitpunkt |
| Erwachsene | 1 Lutschtablette | 8-12 mal täglich | im Abstand von 1-2 Stunden |
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt (bis 3 Monate)
- Angina pectoris
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Herzrhythmusstörungen
- Bluthochdruck
- Herzschwäche
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Schlaganfall, der erst kurz zurückliegt
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), der mit Insulin behandelt werden muss
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Epilepsie
- Entzündungen der Speiseröhre
- Rachen- und Halserkrankungen
- Magenschleimhautentzündung
- Geschwüre im Verdauungstrakt
Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher sollten das Arzneimittel nicht anwenden.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Übelkeit
- Schlaflosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schluckauf
- Magen-Darm-Beschwerden
- Blähungen
- Erbrechen
- Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
- Beschwerden im Mundrachenraum
- Bauchschmerzen
- Durchfall
- Mundtrockenheit
- Verstopfung
- Rachenentzündung
- Husten
- Halsschmerzen
- Kehlkopfschmerz
- Herzklopfen
Beim Arzneimittel werden zahlreiche Nebenwirkungen angegeben. Dabei ist zu beachten:
Grundsätzlich können unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel ähnliche Nebenwirkungen auftreten wie beim Rauchen.
Beschwerden, die auftreten, können auch durch den Entzug bedingt sein.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
- Das Arzneimittel enthält einen Stoff, der bei Kindern zu schwersten Vergiftungen führen kann. Achten Sie deshalb ganz besonders auf eine sichere Verwahrung vor Kindern, auch bei evtl. Resten nach der Anwendung und Verpackungen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Monoterpene (z.B. Menthol)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Aspartam!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Rauchen sollte in jedem Fall vermieden werden, weil die medikamentöse Behandlung gestört wird.
Der Wirkstoff wird als Unterstützung zur Raucherentwöhnung eingesetzt, vor allem um Entzugserscheinungen zu mildern. Das Entscheidende dabei ist, dass das Nikotin nicht in Form einer Zigarette abgegeben wird. Dadurch können die nachteiligen Faktoren, wie die zusätzlich mit aufgenommenen Schadstoffe und der suchtfördernde Vorgang des Rauchens, ausgeschlossen werden. Durch langsame Verringerung der Nikotinmenge kann kontrolliert die Nikotinabhängigkeit beendet werden.
| Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette. | |
| Wirkstoff Nicotinbis[(R,R)-tartrat]-2-Wasser | 3,072mg |
| entspricht Nicotin | 1mg |
| Hilfsstoff Maltitol | 900mg |
| Hilfsstoff Natriumcarbonat | + |
| Hilfsstoff Natriumhydrogencarbonat | + |
| Hilfsstoff Natron | + |
| Hilfsstoff Natrium bicarbonat | + |
| Hilfsstoff Poly(ethylacrylat-co-methylmethacrylat) (2:1) | + |
| Hilfsstoff Xanthan gummi | + |
| Hilfsstoff Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff Levomenthol | + |
| Hilfsstoff Pfefferminzöl | + |
| Hilfsstoff Aspartam | 10mg |
| entspricht Phenylalanin | + |
| Hilfsstoff Magnesium stearat | + |
Bewertung Ø 4.0 von 5 bei mehreren Hundert Bewertungen
Häufig genannte Vorteile
- Wirksam bei der Raucherentwöhnung
- Lindert Entzugserscheinungen und Rauchverlangen
- Angenehmer Minzgeschmack
- Diskret und praktisch in der Anwendung
- Gute Verträglichkeit
Häufig genannte Kritikpunkte
- Schwierigkeiten beim Entnehmen der Lutschtabletten aus der Blisterpackung
- Möglichkeit der Gewöhnung an die Lutschtabletten
- Geschmack kann nach einer Weile bitter werden
Hinweis: Diese Zusammenfassung basiert auf öffentlich zugänglichen Kundenbewertungen im Internet. Sie wurde KI-basiert generiert und stellt keine eigene Bewertung oder Empfehlung durch Healthii dar.
Bewertungen
Die Produktbewertungen spiegeln persönliche Erfahrungen anderer Kundinnen und Kunden wider. Sie ersetzen jedoch nicht die individuelle Beratung durch eine Ärztin, einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden solltest du stets ärztlichen Rat einholen.







